Klaus und Willi

Klaus Rupprecht wurde 1967 in Moers geboren. Mit 10 Jahren gründete Klaus mit einer Puppe ein Marionettentheater, dessen Ensemble in den nächsten Jahren immer weiter wuchs. Die Rupprecht’sche Puppenbühne hatte Auftritte auf Kinderveranstaltungen aller Art und war somit für den sehr jungen Bauchredner ein erster Nebenverdienst.
Im Alter von 13 zog er mit seiner Familie nach Duisburg-Homberg in die Nachbarschaft einer karnevalsbegeisterten Familie. Hier hatte der Bauchredner zum ersten Mal Kontakt zur närrischen Welt. Mit dem Interesse, das diese Famlie in Klaus Rupprecht geweckt hatte, kam es 1982 zu einem ersten Auftritt als Büttenredner im Kinderkarneval. Im selben Jahr entdeckte Klaus Rupprecht eine Affenpuppe auf der Kirmes, die man als Bauchrednerpuppe verwenden könnte. Die 20 DM wurden investiert, der Affe bekam den Namen „Willi“ und die zwei hatten 1983 ihren ersten Auftritt auf einer Kindersitzung.

In den darauffolgenden Jahren lernte Klaus Rupprecht das Bauchreden und arbeitete intensiv an verschiedenen Programmen. Der Bekanntheitsgrad des Bauchredners und seiner Puppe „Willi“ stieg kontinuierlich an. Trotz seinen Erfolgen beim Bauchreden brachte er seine Berufsausbildung zum ADTV-Tanzlehrer zu Ende. Durch die Überschneidung seiner Arbeits- und Auftrittszeiten, musste Klaus Rupprecht vorübergehend dem Bauchreden den Rücken kehren.
1994 wagte Rupprecht den großen Schritt in die Karnevalshochburg Köln und nahm erstmals an einem Vorstellabend teil – mit riesigem Erfolg. Die beiden wurden sofort für allerhand Veranstaltungen, sogar außerhalb der „5. Jahreszeit“, gebucht. Von dem Augenblick an stieg die Zahl der Auftritte jährlich. Der Bauchredner hatte seine ersten Fernsehauftritte und zusammen mit dem Affen „Willi“ Vorstellungen im ganz Deutschland, sowie darüber hinaus.

Seit 2007 ist Rupprecht außerdem als Moderator bei „Karneval hoch drei“ neben Mirja Boes und Thomas Neger im ZDF tätig.
Mittlerweile ist Klaus Rupprecht einer der meist gebuchten Bauchredner Deutschlands.

Hier sieht man einen kurzen Ausschnitt von „Klaus und Willi“: